Von der Achtsamkeit

 Von der Achtsamkeit

Enstpannter, gesünder, glücklicher


Achtsamkeit. Dieses Wort erscheint vielen im Moment wie ein Trend. Irgendwie spirituell. Wie Yoga oder Entschleunigen. "Puuh", denken sich da Einige. "Ich habe ja so schon genug zu tun. Und jetzt soll ich auch noch achtsam sein? Dafür habe ich doch gar keine Zeit. Dafür habe ich viel zu viel Stress."

Dabei ist Achtsamkeit genau das, was dafür sorgen würde, dass wir weniger angespannt durchs Leben gehen. Dass wir in Stresssiutationen ruhiger bleiben, ausgeglichener sind. Egal, ob im Job, oder in der Familie. Und das geht sogar ganz nebenbei.
Wenn wir uns jeden Tag nur ein paar Minuten der Achtsamkeit widmen, erzielen wir schon erstaunliche Effekte. Jeder achtsame Moment bringt uns einem entspannteren und schöneren Leben näher. Mit zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige automatische und unbewusste Reaktionen auf bestimmte Situationen.

Achtsamkeit ist eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Es handelt sich dabei um einen klaren Bewusstseinszustand, der es erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment ohne jegliche Wertung oder Vorurteile wahrzunehmen. Und sie ermöglicht es uns, Dinge zuzulassen, und so hinzunehmen, wie sie gerade sind.

Den Geist schulen

Wenn wir gestresst sind, stehen wir unter Druck und neigen zu einem nicht wirklich prickelnden Verhalten unseren Kindern und Partnern gegenüber. Nicht selten verrennen wir uns in Überreaktionen, und übertragen unseren Stress auf alle anderen Familienmitglieder. Wo das endet, weiß glaube ich jeder von uns. Und hier setzen Achtsamkeitsübungen an. Meditationstechniken werden dazu genutzt unseren Geist zu schulen. Dadurch werden das vegetative Nervensystem,  unsere Aufmerksamkeit und unsere Emotionen reguliert.
Soll heißen: wer entspannter im Umgang mit seinen Kindern und anderen Mitmenschen sein möchte, dem helfen Achtsamkeitsübungen. Durch diese Übungen sind wir in der Lage, unser Gehirn so zu verändern, dass es mit stressigen Situationen besser umgeht. Wir nehmen Stress anders wahr, und reagieren gelassener darauf.

Meditation und Achtsamkeitsübungen verbessern nachweislich unsere Körperwahrnehmung. Perfekt. Denn dass wir in eine stressige Situation geraten, spüren wir am ehesten durch unsere körperlichen Reaktionen: wir spannen uns an, unser Puls steigt, wir werden nervös. Wer seinen Körper besser kennt und spürt, kann schneller einschätzen, wann eine Situation unangenehm wird, und die Bremse gezogen werden sollte.

Wer sich in Stresssituationen im Griff hat, kann eher klar denken und richtig und besonnen handeln. Zum Beispiel vernünftig reden, statt laut zu werden. Das wirkt sich nicht nur positiv auf unser Zusammenleben mit unseren Kindern aus, wir gehen ihnen auch als gutes Beispiel voran.
Durch unser (durch Achtsamkeit enstpanntes) vorgelebtes Verhalten, lernen auch sie, in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und klar zu denken.

Stress macht krank

Auch auf unsere Gesundheit hat Achtsamkeit einen Einfluss. Wer weniger anfällig für Stress ist, ist auch weniger anfällig für Krankheiten. Stress macht krank. Menschen die permanent unter Druck stehen und niemals zur Ruhe kommen, können keine neue Energie für die täglichen Herausforderungen sammeln.

Mit Achtsamkeit fühlen wir uns besser. Wir leben gesünder und nehmen uns selbst und unsere Umwelt besser wahr. Wir bleiben ruhiger, gelassener. Können das Leben genießen. Auch, wenn es mal turbulent wird.

Wie werden wir achtsamer?

Jetzt wisst ihr, was Achtsamkeit so macht. Aber wie werden wir achtsamer?
Achtsam sein bedeutet:
  • Nicht werten
  • Sich in Geduld üben
  • Anfänger-Geist bewahren
  • Vertrauen entwickeln
  • Annehmen können
  • Loslassen können
Ein ausgeleerter Blumentopf im Wohnzimmer könnte uns laut werden lassen. Wir könnten aber auch darüber lachen und beobachten, wir unser Kind zum kleinen Forscher wird. Wofür haben wir schließlich Staubsauger...?
Wir könnten uns auf dem Weg zum Arzt abhetzen, weil wir wieder zu spät dran sind. Wir könnten auf dem Weg aber auch die Morgensonne genießen und den Vögeln lauschen. Zu spät sind wir jetzt sowieso schon.

Also, versucht es doch einfach mal. Wenn ihr morgen aufsteht, denkt nicht als erstes an all das, was erledigt werden muss, nehmt doch erst einmal wahr, wir ihr euch fühlt. Freut euch über gesunde Kinder und frische Morgenluft. Genießt das kühle Wasser im Gesicht und den Duft von frischem Kaffee. Achstam sein ist ganz leicht. Versprochen. :)
Wer achtsamer lebt, wird feststellen, dass das Empfinden von Glück und Lebensfreude leichter ist, als man denkt.

Eure Valentina

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